Betriebsurlaub 17.06 - 21.06.2024
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Veneers - eine Alternative zu herkömmlichem Zahnersatz

Der Begriff "Veneer" kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt "Furnier", "Fassade". Im Bereich der Zahnmedizin sind damit dünne Schalen aus Keramik gemeint, die von Zahntechnikern für jeden Patienten individuell angefertigt werden. Der Zahnarzt bringt sie anschließend mit einem speziellen Kleber auf den zu behandelnden Zahn auf und stellt seine ursprüngliche Form und Farbe wieder her.

Vorteile von Veneers

Zu den wesentlichen Vorteilen der keramischen Veneers gehört, dass zur Vorbereitung der Behandlung nur sehr wenig gesunde Substanz der betroffenen Zähne entfernt werden muss. Die Veneers sind lediglich rund 0,5 mm dick und werden mit der Klebe- bzw. Adhäsivtechnik direkt auf der Zahnoberfläche befestigt.
In verschiedenen aktuellen Studien wurde aufgezeigt, dass am behandelten Zahn nur ein kleiner Teil des Zahnschmelzes abgetragen werden sollte, um die Haltbarkeit der Veneers zu verlängern. Deshalb spricht man in diesem Zusammenhang auch von einer minimal-invasiven Behandlungsmethode.

Der Ablauf der Behandlung

Zunächst müssen Zahnarzt und Zahntechniker die richtige Farbe visuell definieren, damit die Veneers zu den übrigen, gesunden Zähnen passen. Dafür stehen Farbskalen bereit, die verschiedene Standard-Musterzähne enthalten. Sie werden sorgfältig mit dem natürlichen Gebiss des Patienten verglichen, um die passende Farbe möglichst präzise zu bestimmen. Diese dient dann als Grundlage für die weitere zahntechnische Arbeit der Individualisierung.

Als Alternative dazu werden mittlerweile auch mehr und mehr digitale Farbmessgeräte eingesetzt. Sie können die Zahnfarbe unabhängig von subjektiven Faktoren und Umwelteinflüssen ermitteln. Allerdings lassen sich mit der noch recht neuen Technologie die Erfahrung und Wahrnehmung von Zahnarzt und Zahntechniker nicht vollständig ersetzen. Deshalb sollten bei der Farbbestimmung idealerweise beide Methoden - die digitale und die menschlich-analoge - miteinander kombiniert werden, um ein sicheres Ergebnis zu erzielen.

Einsatzbereiche von Veneers

Für stark beschädigte Zähne, Zahnlücken oder größere Zahnfehlstellungen sind Veneers nicht geeignet. Es bieten sich aber zahlreiche andere Einsatzbereiche an, um ästhetische Korrekturen an den Front- und den vorderen Backenzähnen vorzunehmen. Dazu zählen:
  •  Zahnverfärbungen
  • Zahnschmelzdefekte
  • abgesplitterte Zahnecken und -kanten
  • raue und unregelmäßige Zahnoberflächen
  • schmale Zahnlücken
  • leichte Zahnfehlstellungen
  • Zähne mit Wurzelkanalbehandlung
  • Unfallschäden an den Zähnen
  • großen und sichtbare Zahnfüllungen
Grundsätzlich ist jedoch festzuhalten, dass der behandelnde Zahnarzt für jeden Einzelfall entscheiden muss, ob Veneers zum Einsatz kommen können oder ob ein anderer Zahnersatz - beispielweise eine Krone - notwendig wird.

Ausführliche Beratung bei Dr. Berger

In der Zahnarztpraxis von Dr. med. dent. Sebastian Berger M.Sc. in Bad Tölz werden Sie ausführlich und individuell zum Thema Veneers beraten. Am besten vereinbaren Sie einen persönlichen Termin, um die vielfältigen Möglichkeiten kennen zu lernen.

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