Wichtig: Änderung der Praxisöffnungszeit ab Mai 2024:
Donnerstags öffnet die Praxis ab 12 Uhr
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Zahnmedizinische Notfälle - was tun?

Zahnprobleme können völlig unvorhergesehen entstehen: ein Zahn bricht, eine Zahnfüllung geht verloren oder Zahnschmerzen werden so stark, dass selbst Schmerzmittel kaum Linderung bringen. In diesen - und weiteren - Fällen ist es wichtig, sobald wie möglich einen Zahnarzt aufzusuchen. In einigen Fällen können Sie mit Erster Hilfe die Zeit bis zum möglichst baldigen Zahnarzttermin überbrücken.
Im Folgenden finden Sie Informationen und Hinweise zur Akutbehandlung diverser Zahnnotfälle. Diese Selbstbehandlungen können auch bei erfolgreicher Linderung keinesfalls die zahnärztliche Therapie ersetzen!
Verlieren Sie eine Füllung, so ist meist unter der Füllung liegende Karies der Verursacher. In manchen Fällen kann eine Füllung auch zu groß gewesen oder falsch gesetzt worden sein. Entstehen durch den Verlust der Zahnfüllung keine Schmerzen, ist dies kein Notfall für zahnärztliche Dienste nachts oder am Wochenende. Vermeiden Sie es unbedingt, die Zahnfüllung selbst wieder in den Zahn "stecken" oder "kleben" zu wollen, da dies zu Komplikationen führen kann. Vereinbaren Sie stattdessen zeitnah einen Termin bei Ihrem Zahnarzt.
Nach einigen Jahren kann der Befestigungskleber ("Zement") von Inlay, Kronen und Brücken an seiner Klebekraft nachlassen. Die Ursache liegt auch in diesem Fall oft bei entstandener Karies, die zu einem Herausfallen führt. Verlieren Sie Krone, Brücke oder Inlays, sollten Sie auch in diesem Fall einen baldigen Termin bei Ihrem Zahnarzt vereinbaren und bringen Sie dabei verlorene Kronen, Brücken oder Inlays mit - Ihr Zahnarzt wird entscheiden, ob diese wieder einsetzbar sind oder eine neue Versorgung notwendig ist. Vermeiden Sie auch hier selbstständiges "Hantieren". Sollten Sie Schmerzen haben, wenden Sie sich an den Notdienst.

Haben Sie noch weitere Fragen rund um das Thema Zahnfleischrückgang?

Wir beraten Sie gerne ausführlich und individuell in unserer modern ausgerüsteten Zahnarztpraxis in Bad Tölz.
Das Team rund um Dr. med. dent. Sebastian Berger freut sich auf Sie!
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Leichte Blutungen direkt nach dem Eingriff sind kein Grund zur Sorge; sie fördern oftmals sogar den Heilungsprozess. Die Blutung tritt meist wenige Stunden nach dem Eingriff auf, nämlich dann, wenn das Betäubungsmittel samt gefäßverengendem Wirkstoff nachlässt. Durch die Erweiterung der Blutgefäße tritt eine Blutung ein, die nach wenigen weiteren Stunden wieder zurück geht.
Ist die Blutung allerdings nicht zu stoppen oder setzt diese erst etwa zwölf Stunden nach dem Eingriff ein, so handelt es sich möglicherweise um Gerinnungsstörungen. Verzichten Sie in diesem Fall lieber auf gerinnungshemmende Medikamente wie Aspirin. Suchen Sie unbedingt Ihren Zahnarzt oder den zahnärztlichen Notdienst ab, um die Blutung zu stillen und Gerinnungsstörungen (samt Medikamenteneinnahme wie etwa Marcumar) abzuklären, auch wenn stärker erscheinende Blutungen oftmals harmlos sind. Bis zum Notfalltermin können Sie auf einen Tupfer oder in einen Schwarzteebeutel beißen.
Oft kann es durch Gewalteinwirkung - zum Beispiel bei Unfällen beim Sport, beim Hinfallen oder bei Schlägereien - zum Abbrechen oder gar zum Verlust des Zahnes kommen.
Bei harmlosen Zahnfrakturen, wenn also nur ein kleines Stück des Zahns herausgebrochen ist, ist kein sofortiger zahnärztlicher Eingriff notwendig. In diesem Fall ist es ausreichend, einen regulären Termin beim Zahnarzt auszumachen. Der Zahnarzt wird den Zahn vermutlich glätten und füllen. Liegt bei größeren Zahnfrakturen ein Nerv frei, ist dies sehr schmerzhaft und erfordert eine sofortige zahnärztliche Behandlung. In diesem Fall sollten Sie unbedingt zeitnahe den Zahnarzt bzw. den zahnärztlichen Notdienst aufsuchen.
Sind große Teile Ihres Zahns bzw. der gesamte Zahn verloren gegangen, so sollten Sie diese/n einsammeln und zum Zahnarzt mitnehmen - eventuell lässt sich Ihr Zahn wieder einsetzen. Sollten Sie keine sog. Zahnrettungsbox für den Transport Ihres Zahns bzw. Ihres Zahnteils besitzen, legen Sie den Zahn am besten in gekühlte H-Milch. Sollten Sie keine H-Milch in Reichweite haben, ist sterile Kochsalzlösung ebenfalls eine Möglichkeit, um Ihren Zahn vor äußeren Umwelteinflüssen bis zum Notfall-Termin einigermaßen zu schützen.

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FAQ - Häufig gestellte Fragen zum Thema Zahnmedizinische Notfällen

Ich habe starke Zahnschmerzen, aber keine Schwellung. Handelt es sich dabei um einen Notfall?

Ja, starke Zahnschmerzen deuten auf einen Notfall hin. Begeben Sie sich in diesem Fall zeitnah in Ihre zahnärztliche Ordination oder zum zahnärztlichen Notdienst, damit Ihre Schmerzen effektiv und professionell gelindert werden können.

Wann ist ein zahnärztlicher Notfall ein Notfall?

Es gibt, je nach Auslöser, viele Symptome der Zähne bzw. des Kiefers, die für einen zahnärztlichen Notfall sprechen, zum Beispiel: unerträgliche Zahn- oder Kieferschmerzen, starke Blutungen im Mundraum, abgebrochene, ausgebissene und ausgeschlagene Zähne und Schwellungen. Auf jeden Fall sollten Sie einen Zahnarzt aufsuchen, wenn Fieber hinzukommt!

Handelt es sich bei Zahnfleischbluten um einen Notfall?

Nein, bei Zahnfleischbluten handelt es sich nicht um einen Notfall (es sei denn, Sie sind Bluter und benötigen dringend eine blutstillende Behandlung). Zahnfleischbluten kann beispielsweise durch einen zu groben Umgang mit der Zahnbürste während des Zähneputzens entstehen. Auch Parodontose kann Zahnfleischbluten auslösen - in diesem Fall ist eine zahnärztliche Therapie samt professioneller Mundhygiene sinnvoll.

Haben Sie Fragen zu zahnärztlichen Notfällen? - Scheuen Sie sich nicht, uns zu kontaktieren. Wir kümmern uns gerne um Ihre Anliegen, Ängste und Bedürfnisse!

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