Betriebsurlaub 17.06 - 21.06.2024
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Zahnärztliche Chirurgie in Bad Tölz

Die zahnärztliche Chirurgie reicht von der Entfernung des Weisheitszahnes bis zur chirurgischen Parodontal-Therapie bei schweren Entzündungen des Zahnhalteapparates. Das chirurgische Therapiespektrum unserer Praxis ist eine wichtige Ergänzung zu unseren zahnmedizinischen Leistungen für Ihre Zahngesundheit.

Chirurgisches Therapiespektrum der Zahnarztpraxis Berger

Zur zahnärztlichen Zahnchirurgie zählen zahlreiche Eingriffe im Mundbereich, wobei sie sich deutlich von der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie abgrenzt. In der zahnärztlichen Praxis handelt es sich bei chirurgischen Eingriffen immer um Maßnahmen, die im direkten Zusammenhang mit der Zahn- und Mundhöhlengesundheit stehen. Dazu zählt auch die chirurgische Vorbereitung des Kieferknochens auf die Implantation von Zahnersatz.
Auszug aus dem chirurgischen Therapiespektrum der Zahnarztpraxis Berger

Entfernung von Weisheitszähnen

Wurzelspitzenresektion

Parodontal-Chirurgie

chirurgische Zahnerhaltung

Weichteilchirurgie plastische Oralchirurgie wie 

Lippenbändchen-Entfernung

Knochenaufbau vor Implantationen


Bei allen Eingriffen achten wir auf eine schonende Vorgehensweise. Modernste Medikamente stellen sicher, dass der chirurgische Eingriff und die Zeit danach für unsere Patienten so wenig belastend wie möglich ist.


Nachfolgend die Erklärung der besonders häufig durchgeführten Behandlungen im Rahmen der zahnärztlichen Chirurgie.

Entfernung von Weisheitszähnen

Viele Weisheitszähne liegen aufgrund von Platzmangel im Kiefer in einer falschen Position und können dadurch nicht oder nur teilweise durchbrechen. Dies führt zu teilweise massiven Beschwerden. Diese reichen von entzündlichen Prozessen der Schleimhaut über Schwellungen der Wange bis zu Problemen beim Öffnen des Mundes oder der Beschädigung der benachbarten Zähne.

In vielen Fällen ist es aufgrund der Beschwerden sowie zum Schutz der benachbarten Zähne erforderlich, diese chirurgisch zu entfernen. Durch den Einsatz moderner Lokalanästhesie ist der Eingriff schmerzfrei und nach der Operation sorgen Schmerzmittel für Schmerzfreiheit.

Wurzelspitzenresektion als Teil der zahnärztlichen Chirurgie

Bildet sich an der Zahnwurzelspitze ein Entzündungsherd, ist eine zeitnahe Wurzelkanalbehandlung erforderlich. Aufgrund anatomischer Besonderheiten der Zahnwurzel wie eine starke Krümmung ist die Behandlung nicht immer erfolgreich und die Entzündung bildet sich nicht zurück. In diesem Fall ist eine Wurzelspitzenresektion erforderlich, sofern der Zahn erhalten werden soll.

Es erfolgt der Zugang zur Wurzelspitze, diese wird als erstes freigelegt und im Anschluss etwas eingekürzt. Zudem erfolgt die Entfernung des umliegenden entzündeten Gewebes. Eine spezielle Füllung verschließt den Wurzelstumpf.

Parodontal Chirurgie als wichtige Komponente zum Zahnerhalt

Die chirurgische Parodontal-Therapie ist eine besonders effektive medizinische Maßnahme, um dem entzündlich bedingten Abbau des Kieferknochens und dem damit verbundenen Zahnverlust entgegenzuwirken. Ist die Parodontitis bereits zu weit fortgeschritten, reicht die normale Parodontitis-Therapie oft nicht mehr aus, um den Prozess zu stoppen.

Knochenaufbau vor der Implantation

Trotz der großen Fortschritte bei der Zahnimplantation ist beim Kieferknochen ein Mindestmaß an Knochensubstanz für die dauerhafte Stabilität der Implantate erforderlich. Vor allem bei sehr spät versorgten Zahnlücken oder im Rahmen von entzündlichen Prozessen wie die Parodontitis bildet sich der Kieferknochen zurück. Ist der Abbau der Knochensubstanz zu weit fortgeschritten, ist ein chirurgischer Knochenaufbau erforderlich. Dieser erfolgt entweder mit Knochenersatzmaterial oder körpereigener Knochensubstanz.

Sie haben Fragen zur zahnärztlichen Chirurgie, zu Zahnersatz oder zu einem akuten Problem? Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis.

Häufig gestellte Fragen zum Thema zahnärztliche Chirurgie:

1. Was sind die häufigsten Gründe für eine zahnärztliche Chirurgie?
Patientinnen und Patienten besuchen den Kiefer- oder Oralchirurgen meist dann, wenn sie durch den behandelnden Zahnarzt dafür eine Überweisung erhalten haben. Wie der Name "Chirurgie" schon andeutet, handelt es sich um speziellen Therapiebedarf, der einen komplexen oder schwierigeren Eingriff vorsieht. Nicht selten führt der Zahnchirurg auch Eingriffe unter Vollnarkose durch und arbeitet dabei mit einem Anästhesisten zusammen.

Der klassische Grund, den Spezialisten für zahnärztliche Chirurgie aufzusuchen, ist der Weisheitszahn. Natürlich kann auch der Zahnarzt einen Weisheitszahn entfernen, der gerade und unkompliziert verwurzelt ist. Allerdings haben Weisheitszähne die unangenehme Eigenschaft, stark verzweigte oder gar quer wachsende Wurzeln zu besitzen, die auch die Nachbarzähne nachhaltig schädigen können. Zudem sind manche Weisheitszähne auch noch unter dem Zahnfleisch verdeckt oder ragen erst teilweise aus dem Zahnfleisch heraus. Das Entfernen der Weisheitszähne ist manchmal besonders dadurch kompliziert, da sie unmittelbar wichtigen Nerven benachbart sind, die unbedingt unverletzt bleiben sollen. Dies alles sind Fälle, die durch spezialisierte Zahnchirurgen behandelt werden. Auch andere Zähne, die vielleicht stark zerstört oder abgebrochen sind, werden durch den Chirurgen extrahiert.

Weitere Anwendungsfälle der zahnchirurgischen Praxis sind beispielsweise Wurzelspitzenresektionen. Bei ihnen wird die Wurzelspitze nach erfolglosen Wurzelbehandlungen entfernt, um den Entzündungsherd zu beseitigen. Eng verbunden sind auch die Zahnchirurgie und die Parodontologie beziehungsweise die Implantologie. So kann ein Zahnchirurg auch Erkrankungen des Zahnhalteapparates behandeln oder Implantate in den Knochen des Kiefers einpflanzen.
2. Welche Arten von zahnärztlicher Chirurgie gibt es?
Die Zahnchirurgie zählt zur Kieferchirurgie. Beide Arten von chirurgischen Eingriffen werden durch Spezialisten durchgeführt, die entweder die Bezeichnung Oralchirurg/in oder Facharzt/Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie - auch kurz "MKG" genannt - tragen. Sie führen auch Operationen durch, die aufgrund von kieferorthopädischen Problemen nötig sind. Auch Eingriffe aus der Weichteilchirurgie - etwa die Korrektur von Zungenbändchen - werden durch diese Spezialisten erledigt.

Weitere Unterscheidungsmöglichkeiten von zahnärztlicher Chirurgie betreffen die Form der Anästhesie. Man unterscheidet grob die Lokalanästhesie ( = örtliche Betäubung des Zahns), die Sedierung und die Vollnarkose. Welche Art von Anästhesie die richtige ist, hängt von diversen Faktoren ab. Die Art und der Umfang des Eingriffs, aber auch die Bedürfnisse der Patienten sind Beispiele. Oft werden beispielsweise Kindern oder Jugendlichen alle vier Weisheitszähne durch einen Eingriff in Vollnarkose gezogen.
3. Wie bereitet man sich auf eine zahnärztliche Chirurgie vor?
Vor dem eigentlichen Eingriff bieten die meisten Zahnchirurgen ein Aufklärungsgespräch. Sollte die Vollnarkose geplant sein, erfolgt auch ein Gespräch mit dem Anästhesisten. Beide Mediziner informieren den Patienten sowohl bezüglich des Eingriffs selbst als auch bezüglich der jeweiligen Vorbereitung. Meist gibt es ein kleines Infoblatt, aber auch das Praxisteam kann bei Unklarheiten befragt werden.

Grundsätzlicher Unterschied: Vor einer Vollnarkose muss der Patient nüchtern bleiben. Vor anderen Eingriffen wird den Patienten eher geraten, eine leichte Mahlzeit zu sich zu nehmen. Denn das stabilisiert einerseits den Kreislauf, andererseits profitieren die Patienten auch deswegen, weil sie nach dem Eingriff einige Zeit nichts essen können.

Zu den typischen Folgen von zahnchirurgischen Maßnahmen zählen Schwellungen und Schmerzen. Diese sind allgemein gut beherrschbar. Empfohlen werden Kühlpads und Tabletten- beispielsweise solche, die den Wirkstoff Ibuprofen enthalten. Diese Dinge sollte man vorab besorgen und die Pads bereits im Kühlschrank aufbewahren, um alles griffbereit zu haben.

Sollte besprochen worden sein, dass es nach dem zahnchirurgischen Eingriff eine Krankmeldung gibt, sollten Arbeitgeber beziehungsweise die Schule des Kindes vorab informiert sein.
4. Wie lange dauert die Genesung nach einer zahnärztlichen Chirurgie?
Natürlich sind Pauschalaussagen in diesem Zusammenhang nicht möglich. Dennoch gibt es natürlich Erfahrungswerte. So sind nach kleineren und gut verlaufenden Zahn-OPs die Patienten meist nach ein oder zwei Tagen wieder fit. Auch die Wundheilung des Mundes ist meist unkompliziert. Wenn das OP-Feld bereits stark entzündet ist, kann die Regeneration etwas länger dauern. Außerdem hängt es natürlich auch davon ab, ob sich die Patienten an die Verhaltensweisen halten, die vorab durch den Zahnchirurgen festgesetzt wurden. Ganz wichtig: Rauchen verzögert die Wundheilung oft unangenehm!
5. Was sind die Kosten für eine zahnärztliche Chirurgie?
Die Kosten von zahnchirurgischen Eingriffen sind natürlich individuell. Sie hängen von diversen Faktoren ab. Insbesondere die Art und Schwierigkeit des Eingriffs sind zu berücksichtigen. Wenn eine Vollnarkose gegeben wurde, sind auch Kosten für die Leistungen des Anästhesisten fällig.

Das A und O ist es abzuklären, welche Kosten von den jeweiligen gesetzlichen oder privaten Krankenkassen beziehungsweise Versicherern erstattet werden. Dafür spielt es eine Rolle, was versichert ist, ob der zahnchirurgische Eingriff medizinisch notwendig ist, welches Alter der Patient hat und welche Form der Narkose gewählt worden ist. Der seriöse Zahnchirurg stellt vorab die Kosten zusammen.
6. Was muss man nach einer zahnärztlichen Chirurgie beachten, um eine erfolgreiche Genesung zu gewährleisten
Die Mitarbeit der Patientin beziehungsweise des Patienten ist eine der Grundvoraussetzungen, damit die Heilung nach dem Eingriff optimal erfolgt. Das beginnt meist gleich nach dem Eingriff - typische Maßnahmen sind das Kühlen durch das von der Praxis vorbereitete Pad oder das Beißen auf einen sterilen Tupfer.

Die ideale Mund- beziehungsweise Zahnhygiene ist wichtig. Je nach Eingriff gibt es bestimmte Verhaltensregeln durch den Zahnmediziner, die Patienten genau befolgen müssen. Meist soll auch die betroffene Region gesäubert werden. Rauchen sollte tabu sein. Koffein und manchmal auch Milchprodukte sollen vermeiden werden. Auch scharfe oder harte Speisen sind zunächst besser vom Speiseplan zu streichen.

Das aktive Spülen von Wunden soll unterbleiben. Denn es bildet sich meist ein Wundpfropf, der einen natürlichen Verschluss darstellt. Das A und O ist es, Nachblutungen zu vermeiden. Deshalb sind sowohl konsequentes Kühlen nach Anweisung als auch körperliche Schonung wichtig. Außerdem sind die vom Zahnchirurgen angesetzten Nachkontrollen unbedingt zu befolgen. Viele Zahnmediziner geben den Patienten auch eine Nummer, unter sie auch abends oder - falls der Eingriff beispielsweise an einem Freitag stattfindet - am Wochenende erreichbar sind. Generell sollten Patienten (oder die Eltern von minderjährigen Patienten) den Zahnchirurgen oder sein Praxisteam kontaktieren, falls Zweifel an nötigen Verhaltensweisen oder dem normalen Heilungsverlauf bestehen.

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