Praxis geschlossen - 20.05.2024
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Zahnerhalt Bad Tölz

Das oberste Prinzip für jeden Zahnarzt. Der natürliche Zahn ist immer noch der Beste. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind Grundvoraussetzung für gesunde Zähne ohne Karies, Parodontitis und andere Erkrankungen. Zahnerhalt umfasst unter anderem die regelmäßige Prophylaxe, Zahnfülllungen, die Behandlung von parodontalen Zahnfleischerkrankungen, sowie die Wurzelkanalbehandlungen.

Professionelle Zahnreinigung

Zu Beginn der Professionelle Zahnreinigung (PZR) findet eine gründliche Untersuchung der Mundhöhle und des Zahnsystems statt. Die gewonnen Informationen bestimmen das individuelle Vorgehen bei der anschließenden PZR.
Die PZR ist eine Intensivreinigung zur Entfernung aller krank machenden oder kosmetisch störenden Beläge auf der Zahnoberfläche. Dies wird erreicht durch den Einsatz von Schallschwingungen, Pulver-Wasser-Spray, den Einsatz von Handinstrumenten und speziellen Polituren. Ziel ist es, Karies und Parodontitis effektiv vorzubeugen und gleichzeitig Verfärbungen zu entfernen.
In Bezug auf Allgemeinerkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Lungenerkrankungen, Magen- und Darmerkrankungen bis hin zur Vermeidung von Frühgeburten trägt die Bakterienreduktion einen unterstützenden Beitrag zur Vorbeugung bei.

Füllungen

In unserer Praxis in Bad Tölz verwenden wir fast ausschließlich Kompositfüllungen. Diese Füllungen bestehen aus hochwertigen mit Keramik gefüllten Kunststoffen und bieten eine gute und kostengünstige Versorgung bei kleinen bis mittelgroßen Defekten. Durch die angewendete Adhäsivtechnik wird das Material direkt mit dem Zahn verbunden. Mit blauem Licht wird das Material Schicht für Schicht ausgehärtet. Kompositfüllungen weisen eine sehr lange Haltbarkeit, eine hohe Kaufestigkeit und eine hervorragende Verschleißresistenz auf. Somit kann hochwertig und minimalinvasiv restauriert werden. Auch ästhetische Verbesserungen im Frontzahnbereich sind mit diesem Material sehr gut realisierbar.

Vorsorgeuntersuchung

Wir geben Ihnen wertvolle Tipps zur Optimierung Ihrer Zahnpflege – übrigens auch Ihren Jüngsten – und sorgen so für optimalen Zahnerhalt
Ausgeprägte Schädigungen an Ihren Zähnen haben üblicherweise eine Vorgeschichte. Sie entstehen und vergrößern sich über einen längeren Zeitraum, dementsprechend wichtig sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen.
So können wir etwaige Schäden bereits im frühen Stadium erkennen und umgehend und entsprechend einfach behandeln. Auch Prävention ist Teil der Vorsorgeuntersuchung.
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Wurzelkanalbehandlung

Zähne können infolge einer tiefen Karies oder eindringender Bakterien erkranken. Das kann zu Entzündungen der Zahnnerven oder der Blutgefäße im Zahninneren führen. Bemerkbar machen sich diese beispielsweise durch wiederkehrende Überempfindlichkeiten der Zähne gegenüber Kälte, Hitze oder auch durch dauerhafte Zahnschmerzen. Dennoch kann es sein, dass der Patient selbst die Erkrankung nicht bemerkt. Entzündungen können komplett unauffällig verlaufen bis sie im Rahmen einer zahnärztlichen Kontrolluntersuchung diagnostiziert werden.
Eine Wurzelbehandlung ist eine zahnmedizinische Methode, um einen abgestorbenen oder entzündeten Zahn zu erhalten. Die Therapien und Maßnahmen sind in der Regel sehr aufwendig. Mit Hilfe modernster Methoden können wir die Längen der verschiedenen Wurzelkanäle bestimmen und gezielt reinigen und damit von Bakterien befreien. Kleinste Nebenkanäle werden dank Ultraschall und spezieller Spüllösungen erreicht und ebenfalls gesäubert. Im letzten Schritt dichten wir das Kanalsystem mit einer thermoplastischen Wurzelfüllung ab. Studien belegen Erfolgsaussichten einer Behandlung bei über 90 Prozent.

Paradontitis

Ein Thema ist in aller Munde: Parodontitis/Parodontose. Doch was genau können wir darunter verstehen? Zunächst handelt es sich dabei um eine bakteriell bedingte Entzündung des Zahnhalteapparates, die oftmals übersehen wird, da sie schmerzlos und chronisch verlaufen kann. Es kommt zu leichten Entzündungen, es bilden sich Zahnfleischtaschen und es kann im Laufe der Zeit zum Abbau von Knochen führen. Die Zähne werden locker und als Folge dessen verlieren wir Zähne.
Ferner bleibt es nicht bei einer lokalen Entzündung im Mundbereich. Bedingt durch den Blutkreislauf können Keime auch an andere Stellen des Körpers gelangen. Studien belegen Zusammenhänge u.a. mit Herz-Kreislauferkrankungen, Herzmuskelentzündungen, Darmerkrankung, Lungenentzündungen, Frühgeburten oder Diabetes. Nicht allein Bakterien sind Grund für Parodontitis, auch Allgemeinerkrankungen, Lebensbedingungen, Nikotingenuss, Ernährungsgewohnheiten sowie das Immunsystem spielen hierbei eine entscheidende Rolle.
Was tun gegen Zahnfleischrückgang?

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Thema Zahnerhalt:

Wie kann man den Zahnerhalt fördern?

Der Zahnerhalt ist als Alternative zum Zahnersatz ein Teil der konservierenden Zahnheilkunde. Es geht darum, die natürliche Zahnsubstanz zu erhalten. Das A und O sind die tägliche Zahnpflege, das regelmäßige Wechseln der Zahnbürste und die Wahrnehmung der Termine zur Vorsorge, um eventuell erkrankte Zähne schnellstmöglich zu behandeln, Schäden vorzubeugen und Zahnverlust zu vermeiden. Daneben empfiehlt es sich, beim Zahnarzt regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen. Zuckerfreie Zahnpflegekaugummis ersetzen kein Zähneputzen, sind aber unterwegs sinnvoll.

Wie sehr beeinflusst die tägliche Zahnpflege den Zahnerhalt?

Durch regelmäßiges, mindestens drei minütiges Zähneputzen von "rot nach weiß", am besten zweimal am Tag oder noch besser nach allen Mahlzeiten, wird drohender Zahnverlust vorgebeugt. Das Gleiche gilt für Verfärbungen der Zähne. Es sollte jedoch nicht direkt geschehen, nachdem man Zitrusfrüchte gegessen oder entsprechende Säfte getrunken hat, denn dies greift den Schmelz an. Die Zahnzwischenräume lassen sich vor dem Putzen mit Zahnseide oder Interdentalbürsten reinigen. Hinterher ist zur Optimierung des Reinigungsergebnisses eine Mundspülung ohne chemische Zusätze sinnvoll. Neben der sorgfältigen Mundhygiene sind regelmäßige Prophylaxe-Termine beim Zahnarzt wichtig. Er erkennt erste Anzeichen von Beschwerden, wie Karies und Parodontitis, und kann sie frühzeitig behandeln. Langfristig gesehen vermeidet man durch die tägliche Zahnpflege und regelmäßige Zahnarztbesuche auch hohe Kosten. Zahnersatz kann sehr teuer sein.

Was sind die häufigsten Ursachen für Zahnverlust und wie kann man ihn vermeiden?

Zahnausfall gehört zu den häufigen Zivilisationskrankheiten. Die Ursachen können vielfältig sein. Zu den größten Risikofaktoren zählen Karies und die Parodontitis, bei der es sich um eine Zahnfleischerkrankung handelt. Mangelnde oder fehlerhafte Mundhygiene ist nicht selten der Auslöser. Eine Wurzel- oder Parodontitisbehandlung können jedoch dabei helfen, den Zahn zu erhalten. Wieder sollte dies frühzeitig geschehen, denn sonst besteht bei der Parodontitis beispielsweise die Gefahr, dass die Keime in den Kiefer vordringen. Die Folgen sind wackelige Zähne, zurückgehendes Zahnfleisch und Verringerung der Zahnknochenmasse. Weitere ungünstige Aspekte sind Erkrankungen, wie Diabetes oder Zahnfleisch- und Knochenrückgang. Bei Diabetes-Patienten verläuft die Parodontitis schwerwiegender, schreitet schneller voran und führt häufiger zu Zahnausfall. Die Parodontitis entwickelt sich aus einer einfachen Zahnfleischentzündung (Gingivitis), die zu lange ignoriert wurde. Karies greift insbesondere die Wurzel an, breitet sich nach innen in das Zahnbein aus und führt im Laufe der Zeit zu Entzündungen. Im Anfangsstadium ist die Behandlung durch eine Füllung meist erfolgreich.

Welche Rolle spielt die Ernährung beim Zahnerhalt?

Mit einfachen Mitteln ist es möglich, den Erhalt der Zähne positiv zu beeinflussen. Einen wichtigen Beitrag leistet eine gesunde Ernährung. Zuckerhaltige Lebensmittel greifen die Zähne an. Der Verzehr von Saurem sollte ebenfalls in Maßen erfolgen. Zahnfreundlich sind beispielsweise Karotten, Broccoli und Vollkornprodukte. Sie fördern die Speichelbildung und kräftigen das Zahnfleisch. Unser Körper benötigt Kalzium und Magnesium für den Aufbau der Zähne. Diese Mineralien muss man mit der Nahrung aufnehmen. Rauchen hat ebenfalls einen Einfluss auf die Gesundheit des Zahnfleisches und begünstigt Entzündungen. Dies liegt am Nikotin, das die Blutzufuhr im Zahnfleisch und in der Mundschleimhaut senkt. So haben Parodontitis-Bakterien und andere Erreger leichteres Spiel. Nikotin fördert den Zahnfleischabbau und Zahnfleischentzündungen.

 

Welche Behandlungen gibt es, um den Zahnerhalt zu fördern oder wiederherzustellen?

Es gibt verschiedene moderne Behandlungsmethoden, mit denen der Zahnerhalt ermöglicht wird. Dazu zählen Zahnfüllungen, beispielsweise aus Amalgam oder Komposit. Die Behandlung sollte frühzeitig erfolgen, um möglichst viel Zahnhartsubstanz zu erhalten. Schwere Karies begünstigt eine Wurzelerkrankung, da sie den Zahn-Nerv angreift. In dem Fall schafft eine frühzeitige Behandlung der Wurzel Abhilfe. Das entzündete Gewebe wird hierbei lokal behandelt und bei einer Wurzelspitzenresektion die erkrankte Wurzelpartie inklusive des entzündeten Gewebes entfernt. Eine Anästhesie sorgt dafür, dass man während der Eingriffe keine Schmerzen hat. Zu den Möglichkeiten des Zahnerhalts zählen zudem Parodontitisbehandlungen. Auch Inlays, die aus verschiedenen Materialien passgenau angefertigt und in den Zahn geklebt werden, und Kronen dienen dem Zahnerhalt. Die moderne kosmetische Zahnmedizin hat für zahlreiche Probleme Lösungen.

 

Wie oft sollte man zur Kontrolle gehen, um den Zahnerhalt zu gewährleisten?

Eine regelmäßige Vorsorge hilft dabei, frühzeitig Zahnprobleme, wie Karies oder Entzündungen des Zahnfleisches, zu erkennen und gezielt zu behandeln. Es empfiehlt sich, mindestens zwei Mal jährlich zu den Kontrolluntersuchungen zu gehen, um die Zahngesundheit zu erhalten. Der Vorteil ist, dass regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen im Bonusheft vermerkt werden. Dies ermöglicht gesetzlich Versicherten höhere Zuschüsse durch die Krankenkassen, falls Zahnersatz notwendig wird. Auch bei zwischenzeitlichen Beschwerden sollte der Zahnarzt aufgesucht werden. Kontrollbesuche sind ebenso für Prothesen-Träger wichtig. Neben der regelmäßigen Mundpflege durch gründliches Zähneputzen sind auch professionelle Zahnreinigungen durch den Zahnarzt empfehlenswert. Hierbei werden mit Spezialinstrumenten sowohl weiche als auch harte Beläge entfernt, Zahnzwischenräume gereinigt, die Zähne poliert und zum Schluss mit einem fluoridhaltigen Lack oder Gel versiegelt. Das Risiko für Zahnerkrankungen wird durch die professionelle Zahnreinigung wesentlich reduziert.

 

Welche Rolle spielt die Fluoridierung beim Zahnerhalt?

Die Fluoridierung der Zähne wird in niedriger Dosierung als Prophylaxemaßnahme bezüglich Karies durchgeführt. Fluoride bilden eine Art Schutzfilm und können zum Zahnerhalt beitragen. Sie sind daher auch im Großteil der Zahncremes enthalten. Sie können dabei helfen, den Zahnschmelz aufzubauen, zu härten und die Remineralisierung zu unterstützen. Fluoride werden, genau wie Kalziumphosphate, in den Zahnschmelz eingelagert. Wenn durch einen Säureangriff eine Demineralisation beginnt, der Schmelz somit entmineralisiert, also Kalzium herausgelöst wird, beschleunigen die Fluoride die Remineralisation. Die Zähne werden widerstandsfähiger. Solange sich die De- und Remineralisation ausgleichen, bildet sich keine Karies. Dies passiert erst, wenn der Verlust an Kalzium nicht ersetzt werden kann. Fluoride haben letztendlich einen vorbeugenden und reparierenden Effekt. Daher ist auch Speisesalz oft mit Fluoriden angereichert. Beim Verzehr werden sie an den Schmelz abgegeben.

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